Studie Datensicherheit: Wenig Schutz vor Datenverlust
| Aus der BITnews vom 06. Mai 2010 Nur 5 Prozent deutscher Unternehmen nutzen IT-Werkzeuge für den Schutz ihrer Daten. Das ist Ergebnis einer Studie des Anbieters von IT-Management-Software CA.
Im Vergleich zum europäischen Durchschnitt von 28 Prozent – die Studie wurde in insgesamt 14 Ländern durchgeführt – liegt Deutschland damit auf dem zehnten Platz weit hinten. Laut Studie haben IT-Abteilungen in Deutschland Probleme damit, Compliance-Anforderungen gerecht zu werden, so etwa beim Datensicherheitsstandard der Zahlungskarten-Industrie (Payment Card Industry Data Security Standard, PCI DSS) oder beim ISO-27001-Standard für Informationssicherheit.
Interessanterweise sind sich die Verantwortlichen nicht darüber im Klaren, wie sie von technologischen Lösungen unterstützt werden könnten. Andere schaffen es nicht, das Unternehmensmanagement von den möglichen Risiken zu überzeugen, um die nötigen Investitionen zu rechtfertigen. Gleichzeitig erwarten viele deutsche Unternehmen, dass das Thema Datenschutz sie in den kommenden fünf Jahren treffen wird. Wenn Unternehmen die sensiblen Daten innerhalb ihrer Organisation nicht identifizieren und vor Verlust oder Missbrauch schützen, laufen sie Gefahr, Richtlinien zu verletzen (Non-Compliance), ihrer Reputation zu schaden und ihre Wettbewerbsfähigkeit einzubüßen.
Quelle: BIT (bit-news.de)
|
10.05.2010
zurück
|
mehr Information
|