Start  |  Kontakt  |  News  |  Unternehmen  | 
DE

Studie: Datenmenge steigt bis 2020 jährlich um Faktor 44

BIT-NEWS | 5. Mai 2010

Eine Studie zum „Digitalen Universum“, die IDC im Auftrag von EMC durchgeführt hat, prognostiziert ein enormes Wachstum der Datenmenge in den kommenden Jahren. IDC untersucht dabei die Menge an digitalen Informationen, die im Laufe eines Jahres entsteht oder kopiert wird und trifft Voraussagen über das zu erwartende Datenwachstum bis ins Jahr 2020.

Demnach ist die Menge an digitalen Informationen im Jahr 2009 trotz Rezession und Wirtschaftskrise um 62 Prozent auf 800 Milliarden Gigabyte (0,8 Zettabyte) angewachsen. Ein Zettabyte entspricht einer Billion Gigabyte. Für 2010 prognostiziert IDC sogar eine Datenmenge von 1,2 Zettabyte. Mehr als 70 Prozent des Digitalen Universums entsteht durch einzelne Menschen. Trotzdem tragen Unternehmen die Verantwortung für etwa 80 Prozent der Datenmenge, da sie dafür sorgen müssen, dass die Informationen gespeichert, verwaltet und geschützt werden. Die Anzahl an Dateien, Bildern und anderer digitaler Datensätze steigt der Studie zufolge um den Faktor 67 an, während die Zahl der IT-Verantwortlichen, die sich um diese Daten kümmern, nur um den Faktor 1,4 steigt.

Um diese Diskrepanz auszugleichen, müssen sich CIOs mit Cloud-Computing und anderen effizienten Lösungen für das Informations-Management beschäftigen. Der Studie zufolge wird die Menge der jährlich entstehenden Informationen bis 2020 um den Faktor 44 steigen, da beispielsweise alle wichtigen Medienformate – TV, Radio, Print, Sprache – bis dahin von analoger auf digitale Nutzung umgestellt sein werden. Mehr als ein Drittel der Daten wird dabei 2020 in Clouds vorgehalten oder im Laufe ihres Lebenszyklusses durch Clouds durchgeschleust werden.

Quelle: BIT (bit-news.de)

10.05.2010

zurück | mehr Information